Hattersheimer Boxnacht
... Let's get ready to rumble! ....

Presse.



2011

Montag, 10.10.2011

Hattersheim, die achte

Zu einem erfolgreichen Boxer gehört immer auch die rechte Verpackung. Das weiß vielleicht niemand besser als Ebby Thust. Deshalb bot Thust, am Samstagabend Matchmaker bei der achten Hattersheimer Boxnacht von Veranstalter Hako Sevecke, auch den Mittelgewichtler Vito Vendetta auf. Die Verpackung stimmte beim Frankfurter Rapper, der allerdings im für einen Profidebütanten nicht mehr ganz so zarten Alter von 30 Jahren in den Ring in der Karl-Eckel-Halle kletterte.

Vendetta, mit bürgerlichem Namen Vito Palmieri, konnte immerhin zwei Hessenmeistertitel als Amateurboxer vorweisen, auch wenn die schon rund zehn Jahre zurückliegen. In der Zwischenzeit hielt er sich als MMA-Fighter in Form und vielleicht auch in seiner Rolle als Türsteher eines Frankfurter Clubs. Vendetta, der wie Thust aus dem Frankfurter Stadtteil Sossenheim stammt, hatte am Samstag allerdings seine Mühe mit dem Berliner Thomas Freitag. Der Lokalmatador begann offensiv, verausgabte sich in der ersten Runde und fing sich erst wieder in der Schlussrunde. Dann hatte er Freitag allerdings am Rande des K.o.`s. Vendetta siegte über vier Runden nach Punkten.

Auch der Hauptkampf des Abends, die Deutsche Meisterschaft im Cruisergewicht, hätte spannend werden können. Titelverteidiger Dennis Ronert und Herausforderer Toni Thess lieferten sich eine unterhaltsame Auftaktrunde mit harten Treffern auf beiden Seiten. Doch schon im zweiten Durchgang verlor Thess die Nerven. Er suchte einen Ausweg und fand ihn im Unsportlichen: erst stellte er Ronert ein Bein, dass der zu Boden ging. Dann schlug er ihm den Ellbogen an die Augenbraue. Zuviel für Ringrichter Jürgen Langos, der Thess völlig zu recht disqualifizierte. Für den erst 19 Jahre alten Koblenzer Ronert der neunte vorzeitige Sieg im neunten Profikampf. Ein echtes Talent.

Ein vielversprechendes Talent ist auch David Graf. Das konnte der Cruisergewichtler aus dem Berliner Sauerland-Stall in Hattersheim allerdings nicht unter Beweis stellen. Sein schmächtiger Gegner aus Weißrussland kannte Boxhandschuhe wohl bislang nur von Fotografien. Er schlug nicht einmal zurück, während Graf mit ihm spielte. Der gebürtige Armenier hatte Mitleid mit seinem „Gegner“, boxte mit angezogener Handbremse. Noch in der ersten Runde wurde Aliaksandr Bak erlöst.

Auch Grafs Stallgefährte Jens Krull konnte nicht glänzen. Das lag jedoch an Krull selbst. Der 2,09 Meter große und 135 Kilogramm schwere Koloss wirkte gegen Andrei Mazanik einfach zu langsam und behäbig. Krull siegte immerhin durch technischen K.o. in der vierten Runde.
(Quelle: blog.fightshop.de)



Halbwelt-Feier in Hattersheim
Das Tattoo des Abends


Hattersheim
– Da brannte die Luft: Milieu, Miezen und Mucki-Männer auf den Rängen, 8 Kämpfe im Ring. Die Hattersheimer Boxnacht – Adrenalin und Schweiß pur!

Riesen-Jubel für Sossenheim-Rapper Vito Vendetta, der seinen ersten Profi-Kampf gewann. Betreut wird der auffällig tätowierte Ex-Türsteher von FSV-Arzt Thomas S. Heddäus.
"Warum der Bundesliga-Doc das macht?"
Heddäus: "Ich liebe die Atmosphäre beim Boxen. Hier flirrt die Luft, einfach geil.“

Auch Ex-Schwergewichts-Profi Axel Schulz schwärmt vom ganz speziellen Flair in der Karl-Eckel-Halle:
"Als Hako anrief, hab ich sofort zugesagt. Er war viele Jahre mein Cornerman. Es ist toll, hier die alten Kumpels zu treffen, ganz familiär.“

Hako Sevecke hat die kultige Boxnacht zusammen mit Promoter Ebby Thust zum 8. Mal organisiert.

Auch Fußball-Weltmeister Andi Möller gefiel‘s:
"War ja schon bei Klitschko-Kämpfen dabei, aber hier, das ist echt krass. Ein Männersport! Interessant.“
- Quelle: www.bild.de - Von KITTI POHL
- Photos by gerrys-photos.de



Die wahren Helden der Boxnacht

Während die VIPs ihre Party feiern, beginnen die Fußballer bereits mit den Aufräumarbeiten
Der FC Eddersheim hatte bei der achten Hattersheimer Boxnacht wieder alle Hände voll zu tun. Und ihm gelang ein neuer Rekord.

Hattersheim. Erst Stühle stellen, dann später in der Nacht Stühle wieder wegräumen: Marco Ehresmann (rechts) und Tobias Reuter bei der Arbeit. Fotos: Hans NietnerAm Sonntagmorgen um 9 Uhr war es soweit: Die Karl-Eckel-Halle und die Stadthalle in Hattersheim wurde von den Organisatoren des FC Eddersheim "besenrein" übergeben. Damit war auch die achte Hattersheimer Boxnacht schon wieder Geschichte.

Bis elf Uhr hatten die über 70 Mitglieder und Helfer des FC Eddersheim Zeit die beiden Hallen – in der Eckel-Halle wurde geboxt und später fand die VIP-Party in der Stadthalle statt, wieder auf Vordermann zu bringen. Umso mehr freute sich das eingespielte Team um Organisator Andre Erle, dass die Hallen bereits zwei Stunden früher als geplant an die Stadt übergeben werden konnte. Das bedeutete gleichzeitig einen neuen Rekord, denn so früh hatten die Eddersheimer den Abbau noch nie gemeistert. "In ganz Deutschland gibt es keinen Verein, der so etwas macht. Das ist eine Top-Veranstaltung", schwärmte Erle einmal mehr von der gelungenen Organisation seines Vereins.

Bis etwa 23 Uhr liefen die Kämpfe in der ausverkauften Eckel-Halle. Gleich danach begann für die meisten Helfer die erste Etappe des Aufräumens, während die meisten Gäste gegenüber in die Stadthalle zur anschließenden VIP-Party pilgerten, die noch bis vier Uhr morgens dauerte.

"Wir sind alle fix und fertig", berichtete Marco Ehresmann, der Vorsitzende des Vergnügungsausschusses des FC Edd ersheim, am Tag nach der Boxnacht. Mit etwa 20 Personen ist vor allem der Vergnügungsausschuss für den perfekten Ablauf bei der Boxnacht verantwortlich. Bereits am Freitag hatten die Eddersheimer mit dem Aufbau begonnen. Vor allem der Boxring, sowie der Transport und die Platzierung der vielen Stühle hatten es in sich, kosteten Nerven und Zeit. Doch zusammen meisterten die Mitglieder auch diese Hürde mit Bravour. Von der B-Jugend über die A-Jugend, die beiden aktiven Mannschaften und vielen weiteren Mitgliedern war fast der gesamte FC Eddersheim am Samstag auf den Beinen – anders hätte diese Großveranstaltung auch nicht funktioniert.

Stolze Helfer

"Das macht einen stolz, und es macht Spaß", zog Ehresmann ein zufriedenes Fazit. Seit 12 Jahren ist er nun beim Eddersheimer Verein, in diesem Jahr erstmals in der Funktion als Vorsitzender des Vergnügungsausschusses. Umso erfreuter war er, dass mit der Übergabe der Hallen um 9 Uhr ein neuer Rekord aufgestellt werden konnte. "Ich bin jetzt über 25 Stunden auf den Beinen", verriet Marco Ehresmann gestern etwas müde aber glücklich. Umso mehr genoss er mit seinen zahlreichen Mitstreitern das gemütliche Beisammensein nach der Boxnacht im Vereinsheim. Da sitzen die meisten Helfer des FCE noch einmal beisammen, lassen die Veranstaltung noch einmal Revue passieren und stoßen dann auch endlich einmal mit einem Bier auf die geleistete Arbeit an.

Geboxt wurde natürlich auch in Hattersheim. Die knapp 1200 Zuschauer in der ausverkauften Eckel-Halle kamen dabei wieder voll auf ihre Kosten. Andre Erle berichtete von einem "sehr guten Niveau" im Ring. Kein Kampf endete bereits in der ersten Runde. Im Hauptkampf des Abends um die Deutsche Meisterschaft im Cruisergewicht verteidigte Dennis Ronert aus Koblenz seinen Titel nach drei Runden Toni Thess aus Magdeburg.
- Quelle: Höchster Kreisblatt
- von Christian Neubauer



Hattersheimer Boxnacht, die achte

Auch in diesem Jahr tun sich die alten Haudegen Hako Sevecke und Ebby Thust (Foto oben) wieder zusammen und laden zur langen Boxnacht nach Hattersheim am Main. In Seveckes Heimatstädtchen steigt am 8. Oktober 2011 die achte Hattersheimer Boxnacht. Seit nunmehr zehn Jahren gibt es Profiboxen vor den Toren Frankfurts, lediglich in den Jahren 2002 und 2009 setzten Sevecke und Thust aus.

Die Bilanz kann sich sehen lassen: Bei moderaten Eintrittspreisen – für die achte Auflage kosten Tribünenkarten im Vorverkauf 14 Euro, Innenraumtickets ab 18 Euro und VIP-Karten 90 Euro – ist man so nah dran an den Boxern und anderen Akteuren der Szene wie selten. In den vergangenen Jahre schlugen in Hattersheim die späteren Weltmeister Arthur Abraham, Marco Huck, Sebastian Sylvester, Stipe Drews, Andreas Kotelnik, der ehemalige Weltmeister Juan Carlos Gomez, die WM-Herausforderer Odlanier Solis und Willi Fischer, Interims-Weltmeister Yoan Pablo Hernandez, Weltmeisterin Rola El-Halabi sowie die späteren Weltmeisterinnen Alesia Graf und Julia Sahin zu. Keine allzu schlechte Auswahl.

Eine Woche zuvor fliegen die Fäuste im Challenge-Club in Frankfurt. Dann steigen unter anderen der deutsche Meister im Schwergewicht, Andreas Sidon, und der in zehn Profikämpfen unbesiegte Lokalmatador Fatih Yildiz in den Ring.
(Quelle: blog.fightshop.de)


2010


Dienstag, 08.06.2010


Wer nicht alles gibt, erntet Pfiffe

Das Hattersheimer Publikum hat ein feines Gespür dafür, wer sich im Ring voll reinhängt
Die Boxnacht lockte wieder einmal 1200 Zuschauer in die Karl-Eckel Halle. Sportlich enttäuschten die Kubaner, dagegen beeindruckten die Frauen mit sehenswertem Sport und guten Kämpfen.
Hattersheim. Auch nach der einjährigen Pause zog die Veranstaltung, die im Main-Taunus-Kreis ihres gleichen sucht, viele Fans und Neugierige an. Die Organisatoren Hako Sevecke und André Erle hatten ganze Arbeit geleistet, der FC Eddersheim hatte mit fast hundert Helfern alles im Griff. Der Verein bewies einmal mehr, wie man auch eine solche Großveranstaltung stemmen kann. Die A- und B-Jugendmannschaften sorgten für einen schnellen Auf- und Abbau, die Spieler der Verbandsliga-Mannschaft waren unter anderem im Verkauf eingeteilt, und der Vergnügungsausschuss erledigte den Rest.

Applaus für Sopay
Auch sportlich war die siebte Auflage der Boxnacht ein Volltreffer. Durch die Live-Übertragung im Fernsehen verlief alles noch etwas professioneller, und die Kämpfer gaben alles. Das Publikum in Hattersheim zeigte aber auch, dass es ein ganz feines Gespür für die Situation hat. Wer nicht alles gab, zu viele Showeinlagen auf Lager hatte oder gar versuchte, seinen Gegner auch noch lächerlich zu machen, der bekam die Quittung. So erging es dem Kubaner Damian Norris, der zunächst klar überlegen, zwischenzeitlich aber auch lustlos wirkte. Trotzdem schlenderte er nach dem Runden-Gong stets mit einem Grinsen auf dem Gesicht in seine Ecke – was die Zuschauer aber ganz und gar nicht lustig fanden. Als sein Gegner Nysret Sopay auch noch zurückschlug, waren die Sympathien schnell verteilt. Das bekam Norris ganz besonders nach der Urteilsverkündung zu spüren. Trotz des Punktsieges wurde der Kubaner vom Publikum recht kräftig ausgebuht und Verlierer Sopay für sein Kämpferherz mit Applaus verabschiedet.
Gomez enttäuscht
Auch ein anderer Kubaner ließ bei seinem Kampf gegen den überforderten Oezcan Cetinkaya einiges vermissen. Von Juan Carlos Gomez, einst Herausforderer von Vitali Klitschko, hatten die Besucher deutlich mehr erwartet. Zwar dominierte Gomez die acht Runden des einseitigen Schwergewichtskampfes deutlich, Euphorie wollte dabei aber nicht aufkommen. Der defensive Cetinkaya beschränkte sich fast ausschließlich auf seine Deckung. Seine wenigen Schlagversuche wurden prompt mit Applaus belohnt. Gomez schlug zumeist auf die Deckung seines Gegners und wenn er einmal getroffen wurde, reagierte der Kubaner sogleich mit einer kleinen Tanzeinlage, was zumindest für etwas Erheiterung sorgte.
So richtig ins Jubeln kam das Publikum beim Auftritt von Festim Kryeziu, der gegen Suleyman Dag ein starkes Profidebüt feierte und den Kampf in der dritten Runde durch technischen K.o. vorzeitig beendete. Kurzen Prozess machte auch der Boris Estenfelder mit seinem Gegner Jusef Kurucaj (Tschechien). Angefeuert von seinem «Fanclub» siegte der Frankfurter schon in der ersten Runde durch technischen K.o. Nicht viel länger benötigte Konstantin Airich aus Hamburg. Der Schwergewichtler fegte Alexander Kahl in der zweiten Runde ebenfalls durch technischen K.o. aus dem Ring.

Balogun begeistert
Boxerisch überzeugten vor allem die Frauen. Den Anfang machte Rola El Halabi aus Ulm gegen die Meisterin von Lettland, Olga Bajare. Souverän setzte sich El-Halabi nach Punkten über sechs Runden durch. Das Beste hatten sich die Gastgeber aber für den Schluss aufgehoben. Jessica Balogun, die schon zum dritten Mal in Hattersheim boxte, verteidigte ihren Weltmeistertitel im Weltergewicht über zehn Runden gegen die Engländerin Angel McKenzie. Balogun dominierte den Kampf. Den K.o. konnte sie gegen die zähe, aber deutlich unterlegene Britin zwar nicht bieten, freute sich aber dennoch über den Erfolg. «Ich komme auch gerne ein viertes Mal wieder nach Hattersheim», versprach die sympathische Jessica Balogun nach ihrem klaren Punktsieg.
(Quelle: Höchster Kreisblatt vom 08.06.2010 - cn)


Montag, 07.06.2010
Ebby Thust und Claude-Oliver Rudolph bei Boxnacht in Hattersheim Die heiße Nacht der harten Männer


Photo by www.gerrys-photos.de

Nur Heinos Brille ist wohl bekannter als die Sehhilfen dieser beiden Herren: Film-Bösewicht Claude-Oliver Rudolph und Box-Promoter-Legende Ebby Thust.

Bei der 7. Hattersheimer Boxnacht haben die beiden harten Jungs mit schwarzer Ray Ban und blauer Porsche-Brille den Durchblick.

Aber: Hinter den Gläsern – Hitzestau! Immer wieder mussten sie ihre achso unauffälligen Brillen absetzen, um den dahinter stehenden Schweiß rauszuschütteln. Ganz Europa hat’s gesehen: Eurosport übertrug live aus der Stadthalle Hattersheim!

Acht Kämpfe, 600 begeisterte Zuschauer, Stars und Sternchen am Ring. DSDS-Sängerin Lisa Bund, Hattersheimerin und Box-Fan, schrie außer Rand und Band am Ring: „Ich will Blut sehen!“ Vielleicht schwingt die Süße selbst bald die Fäuste: „Hab ‘ne Anfrage fürs Promi-Boxen. Ich überleg mir’s!“

Könnt‘ Autor Peter Zingler nicht passieren: „Ich finde Boxer unglaublich gut. Aber ich hatte nie Lust, mir die Fresse einhauen zu lassen.“
(Quelle: www.bild.de - Kitti Pohl)

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Ergebnisse der 7. Hattersheimer Box-Nacht: Siege für Airich, Gomez und Norris
Veröffentlicht am 04.06.2010 · Autor: adrivo 

Bei der 7. Hattersheimer Box-Nacht setzten sich die Favoriten klar durch: Konstantin Airich, Damian Norris und Juan Carlos Gomez siegten allesamt deutlich. Das fachkundige Publikum in Hattersheim bekam einen recht kurzweiligen Boxabend zu sehen, wobei eigentlich nur Juan Carlos Gomez’ Leistung etwas enttäuschte.

Eigentlich sollte ein ehemaliger (Cruisergewichts)Weltmeister gegen einen Gegner wie Oezcan Cetinkaya vorzeitig gewinnen, doch der Kubaner wirkte, wie auch zuletzt gegen Alexander Kahl, ein wenig unmotiviert und war mit 110 kg immer noch einige Kilogramm von seinem besten Kampfgewicht entfernt. Zwar konnte Gomez dabei jede Runde gewinnen, es ist aber kaum vorstellbar, dass ein anderer Top-10-Mann gegen Cetinkaya ebenfalls über die volle Distanz gegangen wäre. Bei seinem nächsten Kampf, der in nur drei Wochen in Amerika stattfinden wird, wird Gomez, der sich selbst immer noch zur Weltspitze rechnet, eine deutliche Leistungssteigerung zeigen müssen.

Konstantin Airich hatte mit seiner Einschätzung “Ich glaube, wenn ich ihn ein Mal richtig treffe, ist es schnell vorbei” Recht und brauchte gegen Alexander Kahl – der gegen Gomez über die vollen zehn Runden gegangen war – nicht einmal zwei ganze Runden. Nach einer Serie zum Körper war nach 53 Sekunden in der zweiten Runde Schluss, für Airich war es der 15. Sieg im 19. Kampf.

Ebenfalls erfolgreich war Cruisergewichtler Damian Norris, der den Albaner Nysret Sopay einstimmig nach Punkten besiegen konnte. Norris, der in der Vergangenheit auch im Schwergewicht geboxt hat, gilt als schlampiges Talent, hat aber bei seinen Siegen gegen Michael Simms und Jason Gavern bereits sein Potential aufblitzen lassen.
(Quelle: © adrivo Sportpresse GmbH)

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Der elfte Sieg im elften Kampf

Hattersheim. Die Ulmer Boxweltmeisterin Rola El-Halabi gewann gegen Olga Bojare aus Lettland klar nach Punkten. Der Kampf im Rahmen der Hattersheimer Boxnacht ging über sechs Runden, die alle für die 25-jährige Weltmeisterin gewertet wurden. Es war Rolas elfter Sieg in ihrer Karriere.

Die gebürtige Libanesin dominierte von Anfang an und konnte klare Treffer an Kopf und Körper setzen. Allerdings zeigte ihre 26-jährige Gegnerin aus Riga gute Nehmerqualitäten. Die Doppelweltmeisterin im Leichtgewicht konnte gegen die Lettin dennoch ihre guten technischen Möglichkeiten und ihre Schnelligkeit ausspielen. Am Ende werteten die Punktrichter einstimmig für die Weltmeisterin und Weltranglistenvierte, die sich damit den elften Sieg in elf Profikämpfen sicherte.

„Ich war klar die bessere Boxerin, mein Sieg war daher nie in Gefahr“, kommentierte Rola El-Halabi ihren Kampf. Auch Trainer Torsten Schmitz war sehr zufrieden mit seinem Schützling: „Rola setzte ihre ohnehin gute Technik hervorragend ein. Sie ist eine überragende Boxerin.“ Das sahen auch die 1200 Zuschauer in Hattersheim so. Die Leistung von Rola El-Halabi wurde mit viel Beifall belohnt.

Im Sommer bestreitet Rola El-Halabi einen weiteren Aufbaukampf in Kroatien. Anfang nächsten Jahres will die Doppelweltmeisterin dann ihre Titel verteidigen. Die Gegnerin ist noch nicht bekannt.
(Quelle: Augsburger Allgemeine - az)

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Jessica Balogun – der Liebling der 7. Hattersheimer Boxnacht


Photo by www.gerrys-photos.de

Die erst 21 Jahre alte Doppelweltmeisterin Jessica Balogun aus Aachen, verteidigte im Rahmen der 7. Hattersheimer Boxnacht ihren WFC Titel gegen die englische  Nr.1  in dieser Gewichtsklasse,  Angel McKenzie,  durch einen souveränen und nie gefährdeten Punktsiegt nach 10 Runden.

Obwohl an diesem Abend der langjährige Cuisergewichts Weltmeister und Top10  Schwergwichtler, Juan Carlos Gomez, der noch im letzten Jahr gegen Vitali Klitschko in einem WM-Kampf im Ring stand und Konstantin Airich, deren Kämpfe live auf Eurosport übertragen wurden, vorher als die eigentliche Hauptattraktion dieses hessischen Boxevents galten, stahl die sympathische Weltergewichts-Weltmeisterin aus Aachen, all den großen Namen die Show und brillierte im besten Kampf des Abends. In der überfüllten Hattersheimer Sporthalle, sahen die 1.500 begeisterten Zuschauen einen Frauenkampf auf höchstem Niveau. Die dunkelhäutige Aachnerin trieb ihre englische Gegnerin von der ersten Runde an, mit ihrem offensiven Boxstil, durch den Ring. Während Angel McKenzie nur nur ab und an durch gelegentliche Einzelaktionen glänzen konnte, trieb Jessica Balogung McKenzie,  mit lehrbuchhaften Schlagkombinationen durch den Ring. Wer aufgrund des hohen Anfangstempos mit einem Abflachen des Kampfes, in den hinteren Runden,  rechnete, wurde eines Besseren belehrt. Jessica Balogun wurde von Runde zu Runde stärker und konnte soagar das Tempo noch erhöhen. Ab der 8. Runde traf die Weltmeisterin immer präzieser und man sah deutlich die Kampfspuren in McKenzies Gesicht. Für Jessica Balogun war dies schon ihr dritter Auftritt bei einer Hattersheimer Boxnacht. Sie wurde an diesm Abend, durch ihre fantastischen Leistung, zum Liebling des Hattersheimer Boxpublikums und hat sich mit ihrem überzeugenden Punktsieg, sicherlich ihren nächsten Einsatz in Hattersheim gesichert.  Dieser Kampf war eine Werbung fürs Frauenboxen.
(Quelle: www.boxen1.com/boxennews/jess-balogun-die-konigin-von-hattersheim)

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Rola El-Halabi, Doppelweltmeisterin im Profiboxen
Art. Nr. 1198 vom 05.06.2010

Klarer Sieg von Boxweltmeisterin Rola El-Halabi gegen Olga Bojare
Souveräner Kampf der Ulmer Boxerin bei Hattersheimer Boxnacht

Boxweltmeisterin Rola El-Halabi gewann den Kampf gegen Olga Bojare aus Lettland am Freitagabend klar nach Punkten. Der Kampf im Rahmen der Hattersheimer Boxnacht ging über sechs Runden, die alle für die 25-jährige Weltmeisterin (WIBA/WIBF) aus Ulm gewertet wurden. Es war der elfte Sieg der Profiboxerin.

Rola El-Halabi dominierte das Geschehen im Ring von Anfang an und konnte gegen Olga Bojare klare Treffer an Kopf und Körper setzen. Allerdings zeigte die 26-Jährige aus Riga, die sich mutig wehrte, gute Nehmerqualitäten. Die Doppelweltmeisterin im Leichtgewicht (61,23 Kg) aus Ulm konnte gegen die Lettin ihre guten technischen Möglichkeiten und ihre Schnelligkeit voll ausspielen. Am Ende werteten Punkt- und Kampfrichter einstimmig für die Weltmeisterin und Weltranglistenvierte, die sich damit den elften Sieg in elf Profikämpfen sicherte. „Ich war klar die bessere Boxerin im Ring, mein Sieg war daher nie in Gefahr“, kommentierte Rola El-Halabi ihren Kampf. Auch Headcoach Torsten Schmitz äußerte sich sehr zufrieden über seinen Schützling: „Rola setzte ihre ohnehin gute Technik hervorragend ein. Sie ist eine überragende Boxerin, was sie heute wieder bewiesen hat“, sagte Schmitz. Das sahen auch die 1200 Zuschauer in Hattersheim so. Die Leistung von Rola El-Halabi wurde mit viel Beifall belohnt.
Im Sommer bestreitet Rola El-Halabi einen weiteren Aufbaukampf in Kroatien. Anfang nächsten Jahres will die Doppelweltmeisterin ihre WM-Titel erneut verteidigen. Die Gegnerin ist noch nicht bekannt.

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(Fotos: gerrys-photos.de)
(Quelle: Ulmer Pressedienst)



Samstag, 29.05.2010

Stadthalle wird zum Box-Ring

Der FC Eddersheim richtet die siebte Hattersheimer Boxnacht aus. Karten gibt es nur noch sehr wenige. Hattersheim. Nach einem Jahr Pause fliegen am Freitag, 4. Juni, ab 19.30 Uhr wieder die Fäuste in der Karl-Eckel-Halle. Die Organisatoren Hako Sevecke und Andre Erle haben wieder ein starkes Teilnehmerfeld auf die Beine gestellt. Dementsprechend groß ist auch der Andrang. Die Karten für den Innenbereich sind schon ausverkauft, an der Abendkasse wird es nur noch wenige Karten für die Tribünen geben. Die Eckel-Halle platzt also wieder einmal aus allen Nähten. Knapp 1200 Zuschauer erwarten die Veranstalter in diesem Jahr. Spektakuläre Kämpfe verspricht das Teilnehmerfeld: Der Kubaner Juan Carlos Gomez, der im März des vergangenen Jahres seinen WM-Kampf gegen Vitali Klitschko in der neunten Runde nach technischem K.O. verlor, Konstantin Airich und Mahir Oral oder Damian «The Tiger» Norris von Arena Boxpromotion sollen für attraktive Kämpfe und spektakuläre Niederschläge sorgen. Aber auch diesmal stehen die Frauen im Mittelpunkt. Jessica «The Hammer» Balogun verteidigt ihren Weltergewichts-Titel nach Version des WFC-Verbandes gegen die Britin Angel Mc Kenzie. Die ungeschlagene Leichtgewichts-Titelträgerin Rola El-Halabi muss gegen Olga Bajore in den Ring. Außerdem möchte der jüngste deutsche Box-Profi Dennis Ronert bei der 7. Hattersheimer Boxnacht gegen Armen Azizian zeigen, was er kann. Cruisergewichts-Talent Damian «The Tiger» Norris tritt zudem gegen gegen Nysret Sopay an. Die Hauptkämpfe wird Eurosport ab 21 Uhr live übertragen. Nach den sportlichen Höhepunkten ist in der Eckel-Halle aber noch lange nicht Schluss. Viele fiebern schon der VIP-Party im Anschluss entgegen.
(Quelle: Höchster Kreisblatt vom 29.05.2010 - cn)
(Eingestellt: GWF)


2008

Montag, 09.06.2008

„The Hammer“ haut sie alle um

Hattersheim.
Am Samstag war es wieder so weit. In Hattersheim versammelte sich die Boxszene in der Karl-Eckel-Halle. Die 1200 Besucher bedeuteten bei der „6. Hattersheimer Boxnacht“ Zuschauerrekord. Die Fans des rauen Sports kamen dabei voll auf ihre Kosten, denn erstmals in der Geschichte der „Boxnacht“ siegte auch die „Rote Ecke“. Allgemein bekamen die Gäste in der Eckel-Halle hochklassige und vor allem spannende Kämpfe zu sehen. Möglich machten diese Großveranstaltung wieder ein bewährtes Trio: Organisator Hako Sevecke, Matchmaker „Ebby“ Thust und der FC Eddersheim, der mit seinen fleißigen Mitgliedern die Boxnacht tatkräftig unterstützte.

Mit viel Herzblut gelang es dem Eddersheimer André Erle und seinem Team mit etwa 100 Helfern wieder eine Veranstaltung auf die Beine zu stellen, die im Main-Taunus-Kreis ihres gleichen sucht. Da zeigte der FC Eddersheim wieder einmal eindrucksvoll, zu was ein Verein mit willigen Mitgliedern und Helfern in der Lage ist. „Die Leute haben wieder einen super Job gemacht. Das schafft sonst keiner“, war Erle zwar völlig fertig, aber dennoch glücklich.

Als Organisator war es für ihn allerdings die letzte „Boxnacht“. „Wenn es am schönsten ist, sollte man aufhören. Ich mache es nicht mehr“, sieht Erle für diese Veranstaltung keine weiteren Kapazitäten. Auch Sevecke und Thust hätte Signale gegeben, dass die sechste auch die letzte „Boxnacht“ in Hattersheim war.

Für den neuen Vorsitzenden Santiago Borrueco war es die erste große Boxveranstaltung – die erlebte er dann auch gleich als einer der Hauptverantwortlichen. „Es erstaunt mich, wie das alles funktioniert hat“, zog er den Hut vor der Gesamtorganisation. Dass es wirklich die letzte „Hattersheimer Boxnacht“ war, wollte er aber nicht ganz bestätigen. „Lassen wir doch erst einmal etwas Zeit vergehen. So flexibel die Boxwelt ist, sollte man auch diese Aussagen aufnehmen. Wenn es aber die letzte war, soll es so sein.“

Vom Sportlichen zeigte sich auch der Vorsitzende beeindruckt. Schon im ersten Kampf hatte Sebastian „Sunnyboy“ Sonntag alle Hände voll zu tun und siegte in der fünften Runde nach technischem KO. Den schnellsten Sieg des Abends feierte Koko Murat, der seinen Gegner in 2,12 Minuten auf die Bretter schickte. Im Kampf um die Europameisterschaft der Damen im Federgewicht trennten sich Kira Schnürer und Marina Kohlgruber mit einem Unentschieden. Die größte Überraschung aber gab es beim Weltmeisterschaftskampf der Damen zwischen Anja Henning und Jessica Balagun, den Außenseiterin Balagun überraschend für sich entschied. Für einen Eklat sorgte Promoter Ahmet Öner. Nach dem Kampf seines Boxers Ivica Bacurin zeigte sich das fachkundige Publikum in Hattersheim unzufrieden mit dem 2:1-Sieg des Kroaten nach Punkten. Sie hatten den Litauer Ziausys klar vorne gesehen und quittierten die Wertung mit lautstarken Pfiffen. Da stieg Öner in den Ring, sprach zum Publikum, dass er ihre Reaktionen nachvollziehen könne. Es sei zwar normal, dass bei solchen Kämpfen die gastgebenden, in diesem Fall seine Boxer, gewinnen würden, doch Öner übernahm eigenhändig die Funktion des Punktrichters und sprach der roten Ecke unter dem Beifall des Publikums den Sieg zu. Auch Öners Kubaner Damian Norris, Yoan Pablo Hernadez und Schwergewicht Orlanier Solis überzeugten gegen zähe Gegner. Solis kämpft übrigens in wenigen Wochen gegen den ehemaligen Weltmeister Frans Botha.

Dem „Showdown“ im Ring folgte „Showtime“ bei der Vip-Party, die diesmal in der geräumigen Stadthalle, gegenüber der Eckel-Halle, gefeiert wurde. Neben Gesprächen über die gelungene Boxnacht, gutem Essen und edlen Getränken dachten die Eddersheimer aber auch an die Stiftung Leberecht des Höchster Kreisblatts zugunsten körperlich und geistig behinderter Kinder. „Wenn wir so eine Veranstaltung machen, kann man auch an Leberecht denken“, meinte Borrueco und freute sich über Spenden der Party-Besucher in Höhe von 318,06 Euro, die der Verein spontan auf 500 Euro aufrundete. Ein gelungener Abend für die Freunde des Boxens und die Stiftung Leberecht. (cn)
(Quelle: Rhein-Main.net, Regionalsport HK)

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6. Hattersheimer Boxnacht
von Ingo Barrabas

Runde Sechs! Am 7. Juni 2008 wurde in der Karl-Eckes-Halle unter dem Motto "Die Besten sind gerade gut genug" die 6. Auflage der Hattersheimer Boxnacht ausgetragen. Viele hoffnungsvolle Talente, aber auch Top Contender stiegen durch die Seile.

Wie in den Jahren zuvor wurden die Kämpfe von den jeweiligen Teams selbst bezahlt, die Offiziellen verzichteten ebenfalls auf ihre Auslagen. Die Hattersheimer Boxnacht hat mittlerweile Kultstatus erreicht. Dies dürfte nicht nur an den humanen Eintrittspreisen liegen. Ein ausgezeichnetes Preis/ Leistungs-Verhältnis für Speisen und Getränke in der Halle mit einem tollen Service durch den FC Eddersheim dürften mit zum Erfolg der Hattersheimer Veranstaltung beigetragen haben. Nicht zu vergessen die anschließende VIP Party. Die Fans spendeten viel Beifall, etliche Aktionen wurden mit Szenenapplaus bedacht.

Bei der 6. Auflage der Hattersheimer Boxnacht fungierte wieder Ebby Thust als Matchmaker, insgesamt wurden 12 Kämpfe ausgefochten, darunter zwei Damenmeisterschaftsduelle. Die Arena Boxer Sebastian Sonntag im Supermittelgewicht, Tino Groß im Cruisgerewicht und im Schwergewicht Edmund Gerber und Olympiasieger Odlanier Solis gewannen ihre Kämpfe und bleiben damit weiter unbesiegt. Die Sauerland Kämpfer Artur Hein, Koko Murat und Yoan Pablo Hernandez machten ihre Dienstreise ebenfalls zu einem Erfolg. Alle drei kamen zu vorzeitigen Siegen. Cruisergewichtler Damian Norris, der zu einem einstimmigen Punktsieg über Alex Mogylewski kam, wurde zudem mit dem Pokal für den besten Kampf des Abends ausgezeichnet. Lokalmatador Ali Ahraoui setzte sich im Weltergewicht vorzeitig gegen Veljko Saponja durch.

Im Cruisergewicht lieferten sich Ivica Bacurin von der Arena Boxpromotion und Sergey Beloshapkin eine hart umkämpfte Auseinandersetzung. Die Urteilsverkündung nach abwechselungsreichen und spannenden 4 Runden dauerte eine gefühlte Ewigkeit, die Stimmung bei den Zuschauern drohte zu kippen. In die vielen hämischen Zwischenrufe mischten sich Pfiffe. Bei der Siegerehrung gab es dann ein Durcheinander. Zuerst wurde offiziell der Arena Boxer zum Gewinner erklärt, wenige Augenblicke später der Gast aus Russland. Arena Manager Ahmet Öner erklärte sinngemäß über das Hallenmikrofon, dass er auf den zuerst ermittelten Sieg seines Schützlings verzichte, da seiner Meinung nach die Rote Ecke gewonnen habe.

Einen Sieger hätte auch die Europameisterschaft nach Version WFC im Federgewicht verdient gehabt. Um den vakanten Titel kämpften Kira Schnürer aus Karlsruhe und Marina Kohlgruber aus Aachen. Obwohl die 19jährige Schnürer in der zweiten Runde angezählt wurde, viele Beobachter wollten einen Ausrutscher gesehen haben,  hatte die Boxerin von Michael Siegel im gesamten Kampfverlauf die klareren Treffer auf ihrer Seite, die meisten Fans rechneten mit einem Sieg Schnürers.  Nach 10 Runden gab es jedoch ein Unentschieden. Dementsprechend enttäuscht war man im Lager von Schnürer.

Die WFC Weltmeisterschaft im Superweltergewicht gewann Jessica Balogun, die die Lokalmatadorin Anja Henning aus Schlüchtern nach Punkten bezwang. Hennig nutzte ihre Reichweitenvorteile viel zu selten, die von Mario Guedes betreute und gut eingestellte Balogun arbeitete nicht nur mehr, sie traf auch immer wieder mit dem Jab und blieb auch im offenen Schlagabtausch keine Hand schuldig. Am Ende der 10 Runden siegte die neue Weltmeisterin mit 2:1 Richterstimmen.

Nach dem letzten Gong ging die Boxgemeinde zum gemütlichen Teil des Abends über. Auf der VIP Party gaben sich die anwesenden Kämpfer volksnah, schrieben bereitwillig Autogramme und ließen sich von ihren Fans fotografieren. Wie Veranstalter Hako Sevecke bereits sagte: Erst Showdown, dann Showtime. Bis zum nächsten Jahr!
(Quelle: www.german-boxing.de)



Freitag, 06.06.2008

In Hattersheim gehört die Nacht den Boxern

Hattersheim.
Zwölf zum Teil gewichtige Fights bekommen die Fans des Faustkampfs bei der 6. Hattersheimer Boxnacht am Samstag (19 Uhr, Karl-Eckel-Halle) vorgesetzt. Ein besonderer Leckerbissen könnte der Auftritt des Kubaners Odlanier „La Sombra“ Solís werden. Für den Schwergewichts-Olympiasieger von 2004 und dreimaligen Amateur-Weltmeister ist der Kampf gegen den Holländer Harry Duiven jr. der letzte Test, bevor er am 4. Juli in Istanbul auf den südafrikanischen Ex-Weltmeister Francois Botha trifft.


Aber auch das Rahmenprogramm der von Hagen Sevecke, Cornerman des Sauerland-Stalles, in Zusammenarbeit mit dem FC Eddersheim organisierten Veranstaltung kann sich sehen lassen. Neben Solís ist die Box-Großmacht Kuba noch mit den Cruisergewichtler Yoan-Pablo Hernandez und Damian Norris vertreten. Lokalmatador Ali Ahraoui aus Wiesbaden, als Amateur für den CSC Frankfurt in der Bundesliga aktiv, trifft im Supermittelgewicht auf den noch ungeschlagenen Kroaten Veljko Saponia. Die Weltmeistermacher Uli Wegner und Manfred Wolke werden wieder „junge Rohdiamanten“ wie die Knock-Out-Spezialisten Tino Gross (Cruisergewicht) und Koko Murat (Halbmittelgewicht) an die Seile begleiten.

Um Welt- und Europameistertitel geht es bei den Frauen. Kickbox-Weltmeisterin Anja Henning aus Schlüchtern kämpft im Halbmittelgewicht gegen Jessica Balogun (Aachen) um die WFC-Krone, und zwischen Kira Schnürer (Karlsruhe) und der Ukrainerin Marina Kohlgruber wird der EM-Titel im Federgewicht ausgeboxt. (löf)

(Quelle: Rhein-Main.net, Regionalsport Frankfurt)



Samstag, 31.05.2008

Am 7. Juni fliegen wieder die Fäuste

Hattersheim. „Die Besten sind gerade gut genug“ – die weißen Buchstaben für diese selbstbewusste Beschreibung stechen auf den Plakaten hervor, die für die 6. Hattersheimer Box-Nacht werben. Knallharte Faustkämpfer haben extra-finstere Mienen aufgesetzt, um glaubwürdig zu vermitteln, dass am Samstag, 7. Juni, ab 19 Uhr in der Hattersheimer Karl-Eckel-Halle „wieder die Weltspitze zuschlägt“, wie es heißt.


Die Verantwortlichen des FC Eddersheim, der sich sonst mit Fußball beschäftigt, braucht als erprobter Veranstalter dank seiner in Boxer-Kreisen berüchtigten Kontaktperson, „Cornerman“ Hako Sevecke, wahrlich kein Blatt vor den Mund zu nehmen. Klangvolle Namen wie Abraham, Drews oder Graf stiegen schon in den Hattersheimer Ring, und auch dieses Mal kann sich das Programm mit derzeit 13 Kämpfen, also fast zwei Tonnen Kampfgewicht, sehen lassen. Chef-Organisator André Erle, Vorstandsmitglied des FC, ist stolz, dass Weltmeistermacher wie Uli Wegner und Manfred Wolke wieder „junge wilde Rohdiamanten“ an die Seile begleiten. Dieses Mal kommen die Protagonisten aus der Boxnation Kuba, allen voran Odlanier „La Sombra“ Solis, schwergewichtiger Titelträger des Verbandes WBC und Goldmedaillengewinner bei den Olympischen Spielen. Der Mann hat nicht umsonst ein spanisches Schimpfwort als Spitznamen. Seine Gegner bringt Solis regelmäßig zum Zittern wie seine Landsmänner Yoan Pablo Hernandez und Damian Norris auch, die ebenfalls in Hattersheim am Start sind.

Um Welt- und Europameistertitel geht es in der Eckel-Halle sogar. Anja Henning wird im Halbmittelgewicht um die WFC-Krone kämpfen, Kira Schnürer möchte europäischer Champion im Federgewicht werden. Nicht zu vergessen sind die Knock-Out-Spezialisten Tino Gross und Koko Murat und natürlich Lokalmatador Ali Ahraoui aus Wiesbaden. Doch nicht nur für die harten Männer und Frauen im Ring, die „Matchmaker“ und Technischer Leiter Ebby Thust an Land zog, scheint sich ein Besuch zu lohnen. „Leichtfüßige Nummern-Girls“ werden genauso angekündigt wie viel Prominenz aus der Boxer-Szene, allen voran Schauspieler-Raubein Claude-Oliver Rudolph oder Fernsehmoderator Florian König.

„Der Run auf die Karten ist riesig, die verkaufen sich noch besser als in den Jahren zuvor“, freut sich André Erle. Während die erstmalige „After-Box-VIP-Party“ in der benachbarten Stadthalle schon lange ausverkauft ist, gibt es für den Innenraum (20 Euro) nur noch vereinzelte Karten. Die Tribünenplätze kosten 12 Euro und 7 Euro (Jugendliche). Noch mehr Infos zur Veranstaltung stehen auf der Homepage „http://www.hattersheimer-boxnacht.de“. (rem)
(Quelle: Rhein-Main.net, Regionalsport HK)



Dienstag, 20.05.2008

Veränderte Anfangszeiten Hattersheimer Boxnacht, 7.6.2008

Die große Hattersheimer Boxnacht am 7. Juni in der Karl-Eckel-Halle
bricht alle Rekorde hinsichtlich der hochklassigen Fights, die auf dem Programm stehen.
Da aus dem Boxstall Sauerland Event noch zwei Spitzen-Kämpfer von Manfred Wolke dazukommen,
wird die Veranstaltung nicht wie geplant um 20 Uhr, sondern bereits um 19 Uhr beginnen.



Mittwoch, 07.05.2008


6. Hattersheimer Boxnacht: Jetzt schlägt die Weltspitze zu!

Höhepunkte – Schlag auf Schlag! In Hattersheim herrscht am 07. Juni 2008 in der Karl-Ecke-Halle wieder das Faustrecht. Darauf haben die Fans schon unruhig gewartet und diesmal kommt’s wirklich dicke: Ca.1 Tonne + 578 kg Kampfgewicht werden den Boden zum Beben und die Halle zum Vibrieren bringen – die leichtfüßigen, sexy Nummerngirls, Trainer, Cornermen & Ringrichter gar nicht mitgezählt ...

Die Besten sind gerade gut genug: Bei der 6. Hattersheimer Boxnacht veranstaltet Hako Sevecke Weltklasse-Boxen mit schlagstarken Superlativen.

Mit einem Großkampftag voller großartiger Kämpfe, die nicht zu toppen sind, ist Matchmaker Ebby Thust für diese Benefizveranstaltung ein grandioser Schachzug gelungen und im Sinne der guten Sache verzichten alle Boxer auf ihre Börse. In diesem Sommer kommen die schweren Jungs nach Hattersheim, die als hochkarätige Stars der internationalen Boxszene gelten und schon jetzt Furore machen.

Lauter Highlights steigen in den Ring! Ein besonderer Dank gilt ARENA Box-Promotion, die eigens ihre Spitzenboxer in den Ring schicken: Wie Odlanier Solis „La Sombra“, schwergewichtiger Titelträger & WBC Latino Champion, 4facher Weltmeister bei den Amateuren, Goldgewinner der Olympischen Spiele, 2facher Pan-Amerikanischer Meister sowie Knockout-King & Internationaler Deutscher Meister Steffen Kretschmann, der als bester deutscher Schwergewichtler gefeiert wird und der nach eindrucksvollen Erfolgen in seiner Amateur-Karriere auch als Profi den Ring immer als Sieger verlassen hat.

Ringfuchs und Chefcoach Uli Wegner, 5 mal Box-Trainer des Jahres in Folge und DER Weltmeistermacher, wird seine jungen wilden Rohdiamanten aus dem Sauerland Boxstall in den Ring begleiten – wie das kubanische Supertalent mit heißer Salsa im Blut und Rhythmus im Punch: Yoan Pablo Hernandez und den Vorzeigeboxer Koko Murat, der den K.o. gleich zweimal im Namen trägt! Zudem wird der kubanische Weltklasseboxer Damian Norris ein Duell bieten, das unter die Haut und als Faust aufs Auge geht.

Das Publikum kann sich also auf spannende Fights mit spektakulärem Schlagabtausch freuen! Im Seilgeviert steht auch Lokalmatador Ali Ahraoui und natürlich das schöne Geschlecht, das an diesem Abend mit besonders umwerfender Präsenz aufwartet. Die harten, zarten Ladies werden zuschlagen: Anja Henning wird mit kämpferischem Raubtierbiss eine Weltmeisterschaft des WFC im Halbmittelgewicht austragen und Kira Schnürer wird um die Europameisterschaft im Federgewicht fighten.

Die Hattersheimer Boxnacht als legendärer Kultevent entfaltet seit Jahren eine Strahlkraft weit über die Region hinaus. Deshalb darf man in dieser Nacht der Schlacht auch viel Prominenz am Ring erwarten, die jeder aus den Medien kennt: Neben den Boxern, die mit ihren Fäusten Geschichte im Ring geschrieben haben, wird u. a. der passionierter Boxfan Claude-Oliver Rudolph als European President des WFC präsent sein. Ringsprecher ist Florian König von RTL.

Sehen und gesehen werden: Meetingpoint für alle, die dabei sein wollen, ist die anschließende After Box V.I.P.-Party in der Stadthalle, mit Stars und Boxern hautnah & live. Wie immer mit einer phantastischen Show der Extraklasse,
bei der man’s richtig krachen lassen kann.

Neben dem Gourmetbuffet & coolen Drinks gibt’s ein tolles Entertainment-Programm. Diesmal mit Two4Fun, dem Partyshowact No.1! Die Berliner Musiker sind nicht nur die aktuelle Band der MDR-Sommertour, sondern heizen ein mit absolut tanzbaren Megahits aus den 60ern, 70ern, 80ern, 90ern bis heute.

Schon letztes Jahr war die Boxnacht bis auf den letzten Platz ausverkauft – und viele hatten sich gleich damals Jahr ihre Karte für die diesjährige Hattersheimer Boxnacht reserviert.

Der Run auf die Karten ist riesig: Wer also noch eines der heiß begehrten Tickets sein eigen nennen und sich dieses Ereignis nicht entgehen lassen will, sollte sich seine Karte schnell besorgen, bevor er drum kämpfen muss.
Jetzt gilt’s: Better. Bigger. Boxing Time in Hattersheim!

(Quelle: Rhein-Main.net, Regionalsport HK)



Dienstag, 22.04.2008

Boxnacht ist eine Prestigeveranstaltung

Hattersheim.
Ring frei, bald fliegen in Hattersheim wieder die Fäuste: Der FC Eddersheim ist noch mit der Fußballsaison beschäftigt, aber die Vorbereitungen auf den Veranstaltungshöhepunkt nach der Runde laufen auf Hochtouren. Am Samstag, 7. Juni, um 19 Uhr wird der FC zum sechsten Mal zur Hattersheimer Boxnacht in die Karl-Eckel-Halle einladen.

Welche Muskelpakete genau vor den mehr als 1000 Zuschauern im Scheinwerferlicht die Knochen hinhalten werden, lässt Hako Sevecke noch nicht raus. Der Box-Promoter, „Cornerman“ des berühmten Sauerland-Boxstalls, weiß es heute auch de facto noch nicht. Drei bis vier Mal kommen echte, vielversprechende Box-Profis pro Jahr zum Einsatz. Da bedarf es einer genauen Terminabstimmung, denn „verheizt“ werden soll kein Faustkämpfer. Sevecke kann aber inzwischen selbstbewusst nicht nur bei den Zuschauern, sondern auch bei den Profis sein „Baby“, die Hattersheimer Boxnacht, anpreisen. „Auf dem Weg zur Boxreife muss man mal nach Hattersheim gekommen sein“, behauptet der Eddersheimer.

Bei der Großveranstaltung seines FC waren inzwischen schon mehrere Wel-tmeister am Start: Die amtierenden Champions Artur Abraham (IHF-Titelträger im Mittelgewicht) und Alesia Graf (Weltmeisterin im Bantamgewicht) beispiels-weise, auch der ehemals weltbeste Halbschwergewichtler des WBA-Verbandes, Stipe Drews, gab sich in jüngeren Jahren in Hattersheim schon die Ehre. Um die Gunst ähnlicher „Knaller“ buhlt Hako Sevecke in diesem Jahr auch wieder.

Chef-Organisator André Erle, Vorstandsmitglied des FC, ist überglücklich, einen Mann wie den Boxpromoter als Freund des Vereins zu haben, denn eine solche Profibox-Veranstaltung ist im Rhein-Main-Gebiet momentan einzigartig. Die Werbetrommel haben die Eddersheimer noch gar nicht richtig gerührt und schon sind die meisten der VIP-Tickets für den Ring-Innenraum und die erstmals durchgeführte „After-Fight-Party“ in der benachbarten Stadthalle vergriffen. „Wir haben nach dem letzten Kampfabend bereits Reservierungen für das folgende Jahr aus dem ganzen Bundesgebiet bekommen“, erzählt Erle. Mehrere TV-Kommentatoren würden sich inzwischen für eine Moderation in Hattersheim bewerben, so prestigeträchtig ist die Veranstaltung geworden.

Der offizielle Vorverkauf für die rund 700 Tribünenplätze wird am Montag, 5. Mai, beginnen. Die Karten kosten für Erwachsene 12 Euro, für Jugendliche 7 Euro. Die Verkaufsstellen sind die Schreibwarenläden Hess und Fuchs in Eddersheim sowie das Kultur-Center. (rem)
(Quelle: Rhein-Main.net, Regionalsport HK)




2007


Montag, 23.07.2007

700 Zuschauer sahen hochklassige Hattersheimer Boxnacht im ausverkauften Bierzelt - Weltmeister feuert den Bruder an

Eddersheim. Das riesige Zelt auf dem Sportgelände des Fußballvereins FC Eddersheim war ausverkauft. Alle wollten die Fäuste bei der fünften Hattersheimer Boxnacht fliegen sehen. Besucher, die eine Karte ergattert hatten, konnten sich glücklich schätzen. Und wer dachte, die Veranstaltung, die in den vergangenen Jahren immer in der Karl-Eckel-Halle in Hattersheim ausgetragen wurde, könnte zum Kirmes-Boxen verkommen, wurde eines besseren belehrt. Dafür sorgten schon allein die Boxer, die spannende und hochklassige Kämpfe lieferten.

Organisator Hako Sevecke war dafür verantwortlich, dass es sportlich mit das Beste war, was bisher bei den Boxnächten angetreten war. Weltmeister Arthur Abraham unterstützte seinen jüngeren Bruder Alexander zwar „nur“ als Zuschauer, dennoch erinnerte er sich gerne an sein Debüt in Hattersheim zurück: „Ich freue mich wieder hier zu sein. Hier hat meine Karriere begonnen.“ Auch wenn der Champion zugab „lieber zwei Mal selbst zu boxen“, als seinem Bruder beim Kampf zusehen zu müssen, der Georgier musste sich nicht lange Sorgen machen. Denn Alexander Abraham zeigte vom ersten Runden-Gong an, welche Qualitäten in ihm stecken. Nach einigen bereits harten Treffern gegen den Kroaten Mladen Kranjcec schlug Alexander Abraham ein weiteres Mal heftig auf die Rippen seines Gegners, der zusammensackte und aufgegeben musste.

Doch die Abraham-Brüder waren nicht die einzigen Stars des Abends. In Eddersheim tummelten sich weitere Größen der Box-Szene. Allen voran Weltmeister-Trainer Ulli Wegener, der mit den jungen Nachwuchstalenten des Sauerland-Teams angereist war. Um aufstrebende Boxer braucht er sich keine Gedanken zu machen, denn seine Kämpfer zeigten starke Leistungen. Dominik Britsch (Neckarsulm) bearbeitete den Italiener Paolo Cardinale so lange mit harten Schlägen, bis der Ringrichter den Kampf – zum Glück für Cardinale – abbrach. Später war der Italiener nur noch mit einem Eisbeutel zu sehen, mit dem er sein lädiertes Gesicht kühlte. Auch Frank Shabani (Berlin), der den Kroaten Mario Katic mit einem wuchtigen Haken niederstreckte, Magdalena Dahlen (Solingen) gegen Nina Ambrosova und der starke Alexander Frenkel (Würzburg) gegen den überforderten Drazen Ordulj (Kroatien) gefielen den über 700 Besuchern im Festzelt. Der Schützling von Ralf Rocchigani, Junior Kalonga, boxte sich in seinem ersten Profikampf zu einem ungefährdeten Punktsieg. Mit Ali Ahraoui (Wiesbaden) und Kavin Gebhard (Bad Homburg), der von Willi „De Ox“ Fischer betreut wurde, standen auch zwei Boxer aus der näheren Umgebung in Eddersheim im Ring. Beide kamen zu ungefährdeten Siegen und konnten sich feiern lassen.

Auch die etwas leichter bekleideten „Nummern-Girls“, die die nächste Runde mit Schildern ankündigten, wurden während Gebhards Kampf vom Publikum freudig begrüßt. Richtig laut wurde es im Zelt aber, als die kahlköpfige Anja Henning den Ring betrat. Angefeuert von ihren vielen mitgereisten Fans besiegte die Boxerin aus Schlüchtern, die auch noch Kick-Box-Weltmeisterin ist, die Bulgarin Borislava Goranova klar nach Punkten und kann sich seit Samstag Europameisterin nennen.

Da die Karl-Eckel-Halle momentan saniert wird, war der FC Eddersheim gezwungen, die Boxnacht diesmal im Zelt auszutragen. Täglich arbeitete der Verein mit bis zu 150 seiner Mitglieder an den Vorbereitungen. Nebenbei organisierten sie auch noch den zeitgleichen RM-Fußball-Cup. Doch mit dem Auf- und Abbau war es nicht getan, die Eddersheimer übernahmen auch die Bewirtung im und um das Zelt. „Wenn man nicht so eine Truppe hat, kann man es vergessen“, lobte André Erle vom Veranstalter FC Eddersheim sein Team. Der Kassenwart bekräftigte nochmals sein Motto: „Geht net gibt’s net“. Auch er freute sich über die tolle Stimmung im Festzelt: „Die Leute haben uns die Karten aus der Hand gerissen. Wir hätten dieses Jahr das Doppelte verkaufen können, so viel wie noch nie.“ Vor allem bedankte sich Erle bei Organisator Hako Seveke, der wieder einmal seine Kontakte spielen ließ, um die Boxer nach Eddersheim zu locken. (cn)
(Quelle: Rhein-Main.net, Regionalsport HK)



Donnerstag, 19.07.2007

5. Boxnacht findet im Festzelt statt
Eddersheim.


Der Fußballverein FC Eddersheim richtet am kommenden Samstag, 21. Juli, ab 19 Uhr die fünfte Hattersheimer Boxnacht aus. Anders als in den vergangenen Jahren fliegen die Fäuste aber nicht in der Karl-Eckel-Halle, sondern im Festzelt auf dem Sportgelände an der Staustufe in Eddersheim (Mönchhofstraße).

Knapp 800 Zuschauer passen in das Festzelt, wer noch Karten für die Boxnacht ergattern möchte, sollte sich aber beeilen. Wie der Eddersheimer Pressesprecher Patrick Schuch berichtete, ist ein Großteil des Kontingents bereits vergriffen: Es gibt nur noch ganz wenige Karten“. Die Besucher der Boxnacht kommen nicht nur aus dem umliegenden Orten, die Veranstaltung hat sich nämlich in der gesamten Region herumgesprochen.

Sportlich ist einiges zu erwarten. Organisator Hagen „Hako“ Sevecke, der Cornerman bei Sauerland Event, hat wieder seine Kontakte spielen lassen und angeblich starke Kämpfer nach Eddersheim gelockt. Diesmal im Ring: Die jungen Wilden aus dem Sauerland-Boxstall – Alexander Frenkel, Alexander Abraham (der Bruder von Weltmeister Arthur Abraham), Frank Shabani und „Golden Boy“ Dominik Britsch – sie reisen mit Weltmeister-Trainer Ulli Wegner an. Aus dem Gym von Graciano Rocchigiani wird Tshibuabua Kalonga (Kampfname: „Junior“) sein Profidebüt geben.

Außerdem kommt es in Eddersheim zu einem Europameisterschafts-Kampf: Nach Version des WFC will die schlagkräftige Anja Henning zu Titelehren kommen. Als Lokalmatador tritt Ali Ahraoui aus Wiesbaden an und Kavin Gebhard, ungeschlagener Halbschwergewichtler, gibt sein Comeback. Ein weiterer Höhepunkt ist der Kampf von Magdalena Dahlen („The Beast“) aus Solingen. Die Betriebswirtschafts-Studentin feierte erst unmittelbar vor dem WM-Kampf von Felix Sturm den vierten Sieg ihrer Profikarriere, gilt als eines der hoffnungsvollsten Talente im Frauenboxen. Dass sie die Qualität als erhoffte Nachfolgerin von Weltmeisterin Regina Halmich besitzt, wird sie in Eddersheim unter Beweis stellen wollen.

Schon viele Weltmeister starteten ihre Karriere bei der Hattersheimer Boxnacht. Arthur Abraham, Stipe Drews, Marco Huck, oder im vergangenen Jahr Alesia Graf, zeigten bereits eindrucksvoll ihr Können. Auch am Samstag werden spannende Kämpfe erwartet, denn „Hako“ Sevecke und Co. wollen qualitativ hochwertige Gegner präsentieren.

In Eddersheim werden also Freunde des Boxsports und viele Fans der jeweiligen Boxer tummeln. Begehrt sind vor allem die Tickets für die VIP-Party im Anschluss an die Kämpfe. Für ausreichende Parkmöglichkeiten soll auch gesorgt werden: Der Fußballplatz des FC Eddersheim wird am Samstag zu einem großen Parkplatz umfunktioniert. (cn)
(Quelle: Rhein-Main.net, Regionalsport HK)



Donnerstag, 12.07.2007

BOXEN IN HATTERSHEIM: DAS SPORTLICHE GROSSEREIGNIS, DAS UMHAUT.

Wer sich durchboxen konnte, hat gleich zugeschlagen und sich seine Karten gesichert:
Die 5. Hattersheimer Boxnacht am 21.07.2007 war in kürzester Zeit restlos ausverkauft.
Dieses Jahr war jede Karte ein Lucky Punch für die große Jubiläums-Fight-Night am
Sportplatz an der Staustufe, Mönchhofstraße, Eddersheim.

Hagen Sevecke, der bekannte Cornerman bei Sauerland Event, der dieses sportliche Highlight
gemeinsam mit der Sport-Marketing-Agentur und dem FC Eddersheim veranstaltet, kam kaum nach - beim Kampf um die Karten und dem unglaublichen Run auf die VIP-Tickets.

Hako’s Boxgala ist eben unschlagbar und genießt absoluten Kultstatus – schon längst über die Rhein-Main-Grenzen hinaus. Wird hier doch im Seilgeviert international hochkarätiges Profiboxen geboten – mit einer besonders prickelnden Stimmung und einer mitreißenden Atmosphäre, die man sonst auf ganz großen Boxveranstaltungen vergeblich sucht.

Matchmaker Ebby Thust hat eigens für diese heiße Hochsommernacht spannende Paarungen für ein Feuerwerk der Fäuste zusammengestellt.

Diesmal im Ring: Die jungen Wilden aus dem Sauerland-Boxstall.

Alexander Frenkel, Alexander Abraham – Bruder des “Titankiefers“ Arthur, Frank Shabani und Golden Boy Dominik Britsch reisen mit Cheftrainer und Weltmeistermacher Ulli Wegner an!

Aus dem Gym von Graciano Rocchigiani wird Tshibuabua Kalonga, Kampfname: Junior, sein Profidebut geben.

In der EM nach Version des WFC will die schlagstarke Anja Henning zu Titelehren kommen.

Als Lokalmatador tritt Ali Ahraoui zum Heimspiel an, um im zehnten Kampf den achten Sieg eindrucksvoll nach Hause zu fahren.

Kavin Gebhard, ungeschlagener Halbschwergewichtler, gibt sein Comeback.

Ein Highlight: Der Kampf von Magdalena Dahlen – Kampfname “The Beast“ - aus dem international renommierten Universum-Boxstall. Die Betriebswirtschaftsstudentin feierte erst unmittelbar vor dem WM-Kampf von Felix Sturm den vierten Sieg ihrer Profikarriere,
gilt als eines der hoffnungsvollsten Talente im Frauenboxen und wird jetzt schon leise als Nachfolgerin von Regina Halmich gehandelt. Da ist sie in Hattersheim goldrichtig – verdiente sich hier doch schon so mancher Champ die Sporen.

Etliche Weltmeister starteten hier ihre Karriere – wie z.B.: Arthur Abraham, Stipe Drews, René Dettweiler, KO-König Marco Käpt'n Huck, Manuel Charr, Pedro Carrion, Oleg Platov, Francesco Pianeta, Ante Bilic, Konni Konrad, Alesia Graf, Ina Menzer, Julia Sahin.

Nach den Boxkämpfen ist die große Fete angesagt: Die anschließende VIP-Party wird wie immer ein rauschendes Fest der Extraklasse! Hier treffen sich Szene, Prominenz und Boxliebhaber und feiern zwischen coolen Drinks, Gourmet-Buffet, toller Show, animierenden Rhythmen – diesmal vom fetzigen Leadsänger der ehemaligen Hazy Osterwald Band, Monty Bürkle, der wie Elvis “Love me tender“ schmachtet und dessen berühmt-berüchtigter Kriminal-Tango mit musikalischer Schießerei und Gänsehaut in einem heißen Jailhouse Rock endet.


2006

Montag, 25.09.2006

900 Besucher bei der vierten Hattersheimer Boxnacht – Lob für eine perfekte Organisation
Der letzte Kampf dauerte nur 20 Sekunden

Hattersheim. Eine Weltmeisterin, acht zum Teil hochklassige Kämpfe und eine volle Karl-Eckel-Halle: Bei der vierten Hattersheimer Boxnacht, die von Hagen „Hako“ Sevecke und dem Fußballverein FC Eddersheim organisiert wurde, machte sich nicht einmal der im Fernsehen übertragene Kampf um die Box-Weltmeisterschaft von Arthur Abraham in Wetzlar bemerkbar. Dementsprechend positiv war auch das Fazit des Eddersheimer Organisators André Erle: „Wir sind natürlich sehr zufrieden. Das hat wieder alles prima geklappt.“
Wie gut der FC Eddersheim organisiert ist, bewiesen die zahlreichen Mitglieder und Helfer wenige Minuten nach dem Kampf eindrucksvoll: Innerhalb kürzester Zeit verwandelten sie die Boxhalle in eine Partylounge. Da wirkte jeder Handgriff eingespielt, immerhin hat der 75 Jahre alte Verein nun auch schon Routine in der Organisation der schon traditionellen Boxnacht. Vor der Halle arbeiteten die Fußballer der ersten und zweiten Mannschaft sowie der Soma im Getränke- und Spartenverkauf. Den Abbau am nächsten Morgen übernahm die A-Jugend.
Vor allem die Qualität der Kämpfe nahm im Gegensatz zum Vorjahr deutlich zu. Knapp 900 Zuschauer waren mit dem Großteil der Auseinandersetzungen sehr zufrieden. Die blaue Ecke mit den Boxern aus der Region gewann alle Kämpfe gegen die Athleten aus der Slowakei, die sich teilweise beachtlich schlugen. So ganz wollten die Veranstalter aber dann doch nicht auf den WM-Kampf verzichten – sie errichteten im Rahmen der ViP-Party eine riesige Leinwand, so dass jeder, der zur Boxveranstaltung nach Hattersheim gekommen war, auch die dramatische Titelverteidigung von Abraham verfolgen konnte. Anschließend sorgte „Michael The Frog“ für Unterhaltung, während die Partygäste noch über die vergangenen Kämpfe fachsimpelten. Fast hätte der Kampf von Weltmeisterin Alesia Graf sogar abgesagt werden müssen. Am Vorabend der Hattersheimer Boxnacht ereilte den Veranstalter die Hiobsbotschaft, dass sich die rumänische Herausforderin im Abschlusstraining verletzt hatte. „Da bin ich schon ins Schwitzen gekommen“, verriet André Erle. Schon im vergangenen Jahr musste der Hauptkampf von Abraham wegen einer Verletzung entfallen. Doch Sevecke ließ seine Beziehungen spielen und besorgte mit Nadine Rost aus Leipzig kurzfristigen Ersatz. Zwar kam es zwischen Graf und der jungen Rost deshalb nur zu einem Einlagekampf ohne Wertung, doch immerhin konnte die Weltmeisterin dem Publikum in der Eckel-Halle eindrucksvoll ihr Schlagrepertoire präsen-tieren und schickte die aufopferungsvoll kämpfende Rost ein Mal mit einem Leberhaken zu Boden. Für ihre couragierte Leistung erntete Nadine Rost dann aber genauso viel Beifall wie die Weltmeisterin. Lediglich der erste Kampf des Abends verlief enttäuschend: Alexander Ferkel (Sauerland Event Berlin) siegte bereits in der ersten Runde gegen den schwachen Anton Lascek. Doch dann wurde die Qualität der Kämpfe deutlich besser: Der Oberurseler Roger Knorr (Magic Box Team) kam gegen Slavo Dendis zu einem souveränen Punktsieg. Dann folgte der erste Knockout des Abends. Murat Karo (Sauerland Event Berlin) schickte seinen Gegner Matus Sestak schon in der ersten Runde auf die Bretter. Der spannendste Kampf war dann das Duell zwischen Karl-Heinz Scheibe (Magic Box Team) und Patrik Prokopecz. Beide Boxer lieferten sich einen heftigen Schlagabtausch, wobei Scheibe letztlich doch als klarer Sieger hervorging. Für Gelächter sorgte dann der Kubaner Pedro Carrion vom Wikking Box Team Berlin. Schon vor dem Kampf wirkte Carrion mit über zwei Metern Körpergröße übermächtig gegen den zwei Köpfe kleineren und 41-jährigen Peter Szabo. In Runde zwei gab der Slowake dann auf. Ali Ahraoui aus Wiesbaden gab mit dem KO-Sieg gegen Marian Garbis ein eindrucksvolles Comeback, und Fathi Yildiz aus Frankfurt ließ gegen den hartnäckigen Vlado Szabo auch keinen Zweifel an einem souveränen Sieg. Der letzte Kampf nahm dann ein sehr schnelles Ende. Tamas Borbely wusste gar nicht so recht, wie es um ihn geschah, als Oleg Platov ihn bereits in den ersten Sekunden des Kampfes mit harten Schlägen durch den Ring prügelte. Nach knapp 20 Sekunden brach der Ringrichter den Kampf zum Glück für Borbely ab.

(Quelle: Rhein-Main.net, Regionalsport HK - cn)



Samstag, 23.09.2006

Hattersheimer Boxnacht mit Alesia Graf

Hattersheim.
Zum vierten Mal fliegen in Hattersheim wieder die Fäuste. Für die Boxfans der Region gibt es am heutigen Samstagabend ein Wiedersehen mit einigen Bundesliga-Kämpfern des CSC Frankfurt, die sich mittlerweile in der Profiszene versuchen.


So steigt in der Karl-Eckel-Halle Ali Ahraoui in den Ring. Der zweimalige deutsche Amateur-Meister aus Wiesbaden bestreitet nach längerer Pause seinen neunten Profikampf. Für den 27-Jährigen Halbwelter-gewichtler, der nach seiner Aufgabe-Niederlage gegen den Franzosen Mounir Guebbas 2005 nun ein Comeback startet, ist es wohl auch die letzte Chance zu zeigen, dass mehr in ihm steckt.

Ebenfalls im Seilgeviert zu sehen sind Ahraouis ehemalige Frankfurter Team-kollegen Fatih Yildiz (Schwer), Roger Knorr (Super-Mittel) und Karl-Heinz Scheibe (Halb-Mittel), die im Rahmenprogramm die Fäuste schwingen. Haupt-attraktion der vom Hattersheimer Hagen Sevecke, Cornerman des Sauerland-Stalles, und dem FC Eddersheim veranstalteten Kampfabends ist der Auftritt der GBU-Weltmeisterin Alesia Graf, die gerade erst in Magdeburg ihren Titel im Junior-Bantamgewicht verteidigt hat. Die Hattersheimer Boxnacht beginnt um 20 Uhr (Einlass 18.30 Uhr). Karten kosten zwischen zehn und 60 Euro.

(Quelle: Rhein-Main.net, Regionalsport HK -wag)


2005

Montag, 04.07.2005

Begeisternde Boxnacht in der ausverkauften Karl-Eckel-Halle
Rote Ecke als Gewinner-Ecke

Hattersheim. Auch die dritten Hattersheimer Boxnacht war ein großer Erfolg: Mit 1200 Zuschauern platzte die ausverkaufte Karl-Eckel-Halle aus allen Nähten. Nicht nur die teilweise schnell beendeten zehn Kämpfe, die alle von den Boxern aus der roten Ecke gewonnen wurden, sondern auch die mit 400 Gästen sehr gut besuchte VIP-Party machte die Boxnacht zu einer rundum gelungenen Veranstaltung. Auch wenn dieses Mal die sonst so zahlreichen Prominenten fehlten, der guten Stimmung bei der Boxnacht machte dies nichts aus. «Das war ein Riesen-Event. Es hat alles gepasst. Wir sind super zufrieden», freute sich Schatzmeister André Erle vom FC Eddersheim (FCE).

Organisiert wurde die in dieser Region einzigartige Veranstaltung von Box-Organisator Ebby Thust, dem Eddersheimer Hako Sevecke und dem FC Eddersheim. Thust und Sevecke nutzten ihre hervorragenden Kontakte in der Boxszene und verpflichteten die Kämpfer. Der FC Eddersheim stellte 120 Helfer für dieses Großereignis. Die komplette Erste Mannschaft des Fußball-Landesligisten sorgte für den Imbiss-Verkauf vor der Halle. Besonders in den Pausen hatten die FC-Leute alle Hände voll zu tun. Übrigens: Die Stadt Hattersheim stellte die Halle kostenfrei zur Verfügung.

«Das war hier zwar in der Provinz, es war aber keine Provinzveranstaltung. Hier wurde guter Sport geboten. Große Veranstalter wären froh so ein Publikum zu haben. Die träumen von so vielen Zuschauern», zog Thust ein positives Fazit.

Pech hatten die Ausrichter mit der Verpflichtung von Boxer Alexander Abraham. Zwei Tage vor der Hattersheimer Boxnacht brach sich der Kämpfer aus Berlin einen Finger und musste den Hauptkampf absagen. So wurde das große Duell im Schwergewicht zwischen dem Frankfurter Willi «de Ox» Fischer und seinem Herausforderer Vlado Szabó aus der Slowakei zum Höhepunkt des Abends. Schon der Einmarsch des unter seinem schwarzen Box-Mantel versteckten Sachsenhäusers sorgte für frenetischen Beifall von den Zuschauern. Szabó kämpfte aufopferungsvoll, hatte gegen die zahlreichen Körpertreffer, die Willi Fischer setzen konnte, aber keine Chance. In der dritten Runde schlug ihm der Frankfurter die Nase blutig, doch Szabó blieb bis zum Ende auf den Beinen und Fischer musste sich mit einem überlegenen Punktsieg zufrieden geben.

Spektakulärer als sein Kampf war der Einmarsch von Box-Trainer Ulli Wegener und seinem Schützling Marco Huck zum vorletzten Kampf des Abends. Beide ließen sich auf einem Rollbrett in die Halle schieben, schwebten förmlich über dem Boden. Leider musste Hucks Gegner Leri Okhanashvili aus Georgien in der zweiten Runde wegen einer Fußverletzung aufgeben, wofür er doch Buh-Rufe von etlichen Zuschauern einstecken musste.

Der Hamburger Konni «Koko» Konrad demonstrierte sein Können mit einem gewaltigen Kracher, den er dem Ungarn Szabolcs Gergely versetzen konnte. Dessen Trainer hatte zur Aufgabe schon das Handtuch geworfen, doch gleichzeitig ertönte der Gong zum Ende der Runde. Nach einer kurzen Besprechung mit seinem Trainer gab Gergely auf. Auch der Frankfurter Karl-Heinz Scheibe (K.o.-Sieg in der 4. Runde gegen Ambroz Horwarth aus Slowenien) und René Dettweiler (technischer K.o.-Sieg in der 3. Runde gegen den Ungarn Imrich Borka) sorgten für gute Stimmung unter den Zuschauern. FCE-Vereinschef Peter Edelmann erklärte, dass es bereits Überlegungen gebe, anlässlich des 75-jährigen Vereinsbestehens die Boxnacht in einem großen Festzelt am Main auszurichten.
(Quelle: Rhein-Main.net, Regionalsport HK -
cn)


Sonntag, 03.07.2005

3 K.o.´s für Sauerland

René Dettweiler, Marco Huck und Francesco Pianeta siegten in Hattersheim vorzeitig

Bei der Benefiz-Boxgala in Hattersheim am Main stiegen am Samstag drei Sauerland-Kämpfer in den Ring.

Schwergewichtler René Dettweiler aus dem Wolke-Camp in Frankfurt/Oder schlug den Ungarn Imrich Borka, wie zuletzt in Kempten den US-Amerikaner Robert Kooser, durch technischen K.o. in der 3. Runde. Der 22jährige ist damit seit 12 Kämpfen ungeschlagen (6 K.o.-Siege).

Im Cruisergewicht baute der "K.O.-König" Marco Huck seine makellose Bilanz aus. Zehn Kämpfe, zehn Siege, allesamt durch K.O. – der in Bielefeld geborene Huck hat Dynamit in den Fäusten. In Hattersheim setzte er Leri Okhanashvili über zwei Runden so stark unter Druck, dass der Georgiers nach der Pause nicht mehr antrat.
Auch am Sonnabend konnten sich die Fans über das Siegesritual des früheren Kickbox-Weltmeisters freuen – den 360 Grad gedrehten Sprungkick.

In Hattersheim gab es auch ein Profidebüt des Sauerland-Teams. Im Schwergewicht gewann der Italiener Francesco Pianeta seinen ersten Profikampf gegen Sylvester Petrovic durch einen K.o.-Sieg in Runde zwei. "Francesco hatte im Sparring in dieser Woche einen hervorragenden Eindruck gemacht", freut sich Hagen Doering. "Ein sehr schlagstarker Mann, das hat er heute vor Publikum bewiesen."

Im Schwergewicht gab Willi Fischer sein Comeback gegen Vlado Szabo (0-13). Fischer konnte gegen den Slowaken über 4 Runden nach Punkten gewinnen. Für den früheren Internationalen Deutschen Meister war es der erste Kampf nach seiner Niederlage gegen Andreas Sidon im Oktober 2004.
(Quelle: www.boxen.com)



Freitag, 01.07.2005

Box-Nacht mit Schulz und Weller

Hattersheim.
Morgen Abend, 20 Uhr, heißt es «Ring frei» zur dritten Hattersheimer Boxnacht in der Sporthalle am Karl-Eckel-Weg. Die Fußballer des FC Eddersheim haben wieder Stars und Sternchen der Boxszene für Schaukämpfe in Hattersheim gewinnen können. Zehn Kämpfe sind derzeit angesetzt, in denen so prominente Leute wie Willi «de Ox» Fischer, Karlheinz Scheibe, Roger Knorr, Alexander Abraham und Hako Sevecke mitmischen werden. Auch Prominente wie Startrainer Uli Wegener, Box-Legende Axel Schulz und René Weller werden zu der Profi-Box-Veranstaltung erwartet. Eintrittskarten zum Preis von 7 bis 20 Euro gibt es bei Schreibwaren Hess in Eddersheim, beim Kultur-Center Hattersheim und bei Pro Optica in Flörsheim.
(Quelle: Rhein-Main.net, Regionalsport HK -
hk)



Mittwoch, 29.06.2005


Roger Knorr gibt seinen Einstand als Profi-Boxer

Von Gerhard Strohmann

Oberursel/Hattersheim. Die dritte «Hattersheimer Boxnacht» (am kommenden Samstag, 20 Uhr, Karl-Eckel-Halle) wirft ihre Schatten voraus. Sie ist für die Boxsport-Fans im Hochtaunus vor allem deshalb von besonderem Interesse, weil mit Roger Knorr auch ein ehemaliger Kämpfer vom ABC Oberursel in den Ring klettern und seinen ersten Einsatz als Profi bestreiten wird.

Der inzwischen 31 Jahre alte Roger Knorr hatte als 17-Jähriger beim ABC Oberursel unter Trainer Otto Lux erstmals die Boxhandschuhe geschnürt und es binnen kurzer Zeit mit angeborenem Talent und der nötigen Portion an Ehrgeiz zu beachtlichen Erfolgen auf Hessen- und Südwestebene gebracht. Im Juni 1991 ließ er dann mit dem dritten Platz bei den deutschen Juniorenmeisterschaften im Mittelgewicht sogar auf bundesweitem Terrain aufhorchen.
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Rund 100 Kämpfe hat der am 9. September 1973 in Bad Homburg geborene Kaufmann seit den Anfangstagen beim ABC bestritten. Darunter auch acht Bundesliga-Einsätze beim deutschen Ex-Meister CSC Frankfurt, in denen er unbesiegt geblieben ist. Nach einer zweieinhalbjährigen Wettkampfpause, in der neben der beruflichen Ausbildung auch andere Hobbys wie etwa Motorradfahren Leben und Freizeit von Roger Knorr bestimmt haben, ist er vor rund 18 Monaten wieder in den Boxring zurückgekehrt.

Drei Mal pro Woche fährt er nach seiner Bürotätigkeit bei der Firma «Mate Precision Tooling» in Oberursel zum Training unter Walter Sternad nach Liederbach. Dort tummeln sich auch die übrigen Fighter vom «Magic Box Team», darunter Willi «de Ox» Fischer, der am Samstag in Hattersheim ebenfalls antreten wird.

Seinen ersten Auftritt als Boxer, der mit einem Profi-Vertrag ausgestattet ist, wird Roger Knorr (aktuelles Kampfgewicht 76,2 Kilogramm) im Supermittelgewicht bestreiten. «Ich werde auf jeden Fall am Samstag in Hattersheim im Ring stehen», ist sich der sympathische Orscheler sicher, dass das Veranstaltungsmanagement um Hako Sevecke für sein Debüt auch einen gewichtsgleichen Gegner auftreiben wird.

Nicht nur auf Roger Knorr dürfen sich die Boxsport-Fans aus dem Hochtaunus in der Hattersheimer Karl-Eckel-Halle freuen, unter anderem sind dort auch noch Alexander Abraham, René Dettweiler, Konni Konrad, Magomed Aripgadijev (Silbermedaillengewinner bei den Olympischen Spielen in Athen 2004) sowie Manuel «King» Char, Karlheinz Scheibe und natürlich Willi Fischer zu sehen. Startrainer Uli Wegener und der frühere Schwergewichts-Champion Axel Schulz haben sich ebenfalls schon angesagt. Das offizielle Zeremoniell des Wiegens geht am Samstagmittag um 12 Uhr im Parkhotel Hattersheim über die Bühne.

Eintrittskarten für die Boxnacht kosten 10 Euro für Erwachsene (Frauen/7, Jugendliche/5), Tickets für den Innenraum sind für 20 Euro zu haben, VIP-Karten gibt es bei A. Erle unter Rufnummer (0172) 32 52 488. Der Erlös der Boxnacht kommt – wie schon bei den beiden bisherigen Veranstaltungen in Hattersheim – den Landesliga-Fußballern des FC Eddersheim zugute, die für die organisatorische Ausrichtung verantwortlich zeichnen.
(Quelle: Rhein-Main.net, Regionalsport HK)

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Boxgala in Hattersheim
Mit René Dettweiler und Marco Huck.
Profidebüt im Schwergewicht für Francesco Pianeta?

Bei der Benefiz-Boxgala in Hattersheim am Main werden am Samstag drei Sauerland-Kämpfer in den Ring steigen.

Schwergewichtler René Dettweiler aus dem Wolke-Camp in Frankfurt/Oder tritt gegen den Ungarn Sandor Forgacs an. Der 22jährige hatte zuletzt in Kempten Robert Kooser (USA) durch Technischen K.O in der 3. Runde besiegt. "René hat gut trainiert und ist mental stärker geworden", sagt sein Trainer Manfred Wolke. "Ich bin sicher, dass er an seine überzeugende Leistung von Kempten anknüpfen kann."

Im Cruisergewicht wird der "K.O.-König" Marco Huck alles daran setzen, seine makellose Bilanz auszubauen. Neun Kämpfe, neun Siege, allesamt durch K.O. - der frühere Kickbox-Weltmeister hat Dynamit in den Fäusten. Zuletzt durfte der Amerikaner Tipton Walker diese Erfahrung machen – in Kempten ging er in der 2. Runde zu Boden. In Hattersheim steigt Huck mit dem Georgier Leri Okhanashvili in den Ring. "Für Marco ist es bei seinem unglaublichen Punch ja wirklich schwer, gute Gegner zu finden", erzählt Matchmaker Hagen Doering. "Okhanashvili habe ich mit Ulli Wegner in Dänemark beobachtet. Ein guter Mann – das wird ein echter Prüfstein für unseren K.O.-König." Sollte der in Bielefeld geborene Marko Huck auch seinen 10. Kampf vorzeitig gewinnen, dürfen sich die Fans schon auf sein Siegesritual freuen – den 360 Grad gedrehten Sprungkick durch den Ring.

In Hattersheim wird es auch ein Profidebüt des Sauerland-Teams geben. Im Schwergewicht bestreitet der Italiener Francesco Pianeta seinen ersten Profikampf gegen Sylvester Petrovic. "Francesco hat im Sparring in dieser Woche einen hervorragenden Eindruck gemacht", freut sich Hagen Doering. Ein sehr schlagstarker Mann, auf den wir gespannt sein dürfen."
(Quelle: www.boxen.com)


2004

03.07.2004

Karl-Eckel-Halle Frankfurt Hattersheim


Der Hauptkampf in Frankfurt Hattersheim bei der 2ten Hattersheimer Boxnacht, gehörte Arthur Abraham. Ein sehr prominenter Gast kam nach Hattersheim und es schien so, dass er sich Arthur ansehen wollte: Felix Sturm. Arthur hätte gerne ein paar Runden mit ihm gekämpft, aber das war leider nicht möglich.

Erwähnenswert ist noch, dass Arthur’s Gegner mit einem ungewöhnlichen, sagen wir mal mit einem “Schmuselied”, in den Ring kam. Vielleicht wollte er so unseren Arthur einschläfern? Tja, man weiß es nicht.

Dong... Ring frei, Runde 1!
Tatsächlich, das Lied des Gegners hat Arthur ein bißchen eingeschläfert, dachten die Zuschauer. Denn Arthur tat in der ersten Runde nichts. Er ließ seinen Gegner munter auf sich einschlagen und machte keine Anstalten mal zurück zuhauen. Doch wer unseren Arthur richtig kennt, der weiß, dass das nicht so war. Arthur wollte nur mal sehen, was sein Gegner kann und was er sich traut.

Die zweite Runde fing so an, wie die erste Runde aufgehört hatte. Arthur ließ sich wieder ein paar mal auf die Deckung hauen. Jetzt schlug auch Arthur ein paar mal zu, aber immer noch sehr locker und vorsichtig. Dann machte sein Gegner einen entscheidenden Fehler, er hob seinen rechten Arm ein wenig und somit war die Leber frei. Tja, so was lässt sich der KO-König nicht entgehen und schlug einmal kräftig zu und schon ging sein Gegner in die Knie. Der Ringrichter begann zu zählen. Doch als der Ringrichter völlig unerwartet den am Boden knienden Kanadier auszählte, war sogar Arthur überrascht. Der Kampf war aus. Dabei wollte Arthur doch jetzt erst anfangen. Er schien als sei er ein bißchen traurig, dass er nicht mehr weiter boxen durfte.

Ein kurzer Kampf für unseren KO-Schlumpf, aber auch im 12 Kampf den 12. KO, weiter so, Arthur!

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03.07.2004

Karl-Eckel-Halle in Hattersheim:

Die Hattersheimer Boxnacht! Unter diesem Motto fand das 2te Boxevent in Frankfurt Hattersheim statt. Obwohl es eher eine kleine Veranstaltung war, lockte es viele Prominente an. Felix Sturm, Michael Timm, Axel Schulz, Rene Weller und viele mehr.

Der vierte Kampf des Abends gehörte “Mr. Secound-Round” Alex Abraham. Alex hatte dieses mal einen sehr harten Gegner, der sich verzweifelt gegen den KO wehrte.
Doch nun zum Kampfverlauf.
Alex begann den Kampf sehr sehr stark. Er setzte seinen Gegner mit einigen harten Schlägen zu. Schon der erste richtige Hammer von KO-Schlumpf Alex, ließ ein lautes Raunen durch die Halle gehen. Der Schlag hat so “gescheppert”, dass man dachte, der Handschuh von Alex wär geplatzt, oder die Leber des Gegners.

Doch der Gegner blieb zum Verwundern der Zuschauern stehen. Alex traute seinen Augen nicht, auch als er noch mal drei, vier solch harter Schläge auf seinen Gegner los ließ, blieb der Gegner stehen. Doch dann, gegen Ende der ersten Runde, schlug Alex noch mal so hart zu, wieder auf die Leber, dass der Gegner kurz zu Boden ging. Alex wollte Ihm nun den Rest geben, doch der Ringrichter griff ein und zählte den Gegner an. Und tatsächlich, der Gegner stand wieder auf, nach dem der Ringrichter bis 9 gezählte hatte. Damit er sich über die Runde retten konnte, spuckte er seinen Mundschutz aus. Als dieser aufgehoben und sauber gemacht wurde, war die Runde auch schon vorbei.

Nun die zweite Runde. Sie verlief etwas ruhiger. Alex setzte seinen Gegener zwar mit einigen Schlägen zu, doch nicht effektiv genug. Nun schien der Gegner etwas Morgenluft zu schnuppern und schlug ziemlich heftig auf Alex ein. Der erwiderte mit einigen Schlägen und es wurde zu einem richtigen Kampf, der die Zuschauer nicht mehr auf Ihren Sitzen ließ.

In der dritten Runde wurde unser Alex etwas müde und musste somit zu Beginn einige harte Punchs einstecken. Das genau brauchte er aber auch. Es sah so aus, als würde Alex durch diese Schläge von seinem Gegner wieder fit. Er landete ein kurze Serie mit anschließendem Aufwärtshaken und schlug seinem Gegner die Nase blutig.

Last Round. Die vierte Runde war es dann. Alex schlug wieder so hart auf seinen Gegner ein, dass er einem schon leid tat. Als es dann wieder einmal richtig “gescheppert” hatte, konnte auch der wirklich harte Gegner von Alex nicht mehr. Er ging kurz zu Boden und signalisierte dem Ringrichter, dass er aufgibt.

Somit hat unser Alex auch seinen 8-ten Kampf durch KO (technischer KO) gewonnen.

"Alex, wir sind stolz auf Dich!"

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03.07.2004

Karl-Eckel-Halle, Hattersheim

Viel Prominenz bei Hako´s Boxnacht

Waren aus Köln nach Hattersheim gekommen:
Mark Hendem und Ex-Europameister Sinan Samil Sam

Gute Laune bei den Boxgrößen von einst:
Rene Weller und Axel Schulz mit Freundin Diana

Von Las Vegas nach Hattersheim:
Felix Sturm mit Sauerland-Profi Patrick Dobroschi

Kleiner Abraham der Größte

Alexander Abraham war der Mann des Abends: der K.o.-König aus dem Sauerland-Stall begeisterte bei seinem vorzeitigen Sieg über Josef Balazs

Axel Schulz war voll des Lobes. „Die Kämpfe waren alle Klasse“, freute sich der Ex-Boxer, „toll, was die Jungs hier ablieferten“. Hako Sevecke hatte mal wieder zu Hattersheimer Boxnacht geladen.

Zum dritten Mal veranstaltete der Corner-Man des Sauerland-Stalls in seiner Heimatstadt vor den Toren Frankfurts. „Knock-out-Time in Hattersheim“ lautete das plakative Motto der Veranstaltung in der Karl-Eckel-Halle.

Die boxenden Brüder Abraham zumindest nahmen das Motto wörtlich. Arthur und Alexander Abraham siegten auch in Hattersheim – wie in all ihren Profikämpfen – wieder durch K.o. Der 22 Jahre alte Alexander beigeisterte bei seinem Sieg über den Rumänen Josef Balazs. Immer wieder schlug der Superweltergewichtler aus dem Sauerland-Stall wuchtige linke Haken auf die Leber seines Gegners, doch Balazs kämpfte zurück. In der vierten Runde konnte der Rumäne der Schlagkraft und dem permanenten Druck Abrahams jedoch nicht mehr standhalten. Nach einem abermaligen linken Körpertreffer ging er zu Boden und wurde ausgezählt. Auch Arthur Abraham gewann per Leberhaken. Der 24 Jahre alte Schützling von Trainer Ulli Wegner knockte den Kanadier Dave Nash schon in Runde zwei aus.

Wenn Hako Sevecke veranstaltet, ist die versammelte Boy-Prominenz immer dabei. Felix Sturm war mit seinem Freund Mark Hendem gekommen, dazu der ehemalige Weltmeister Markus Bott und die Ex-Europameister Rene Weller und Sinan Samil Sam mit seinem Manager Ahmet Öner, sowie die Schwergewichts-Boxer Andreas Sidon und Willi Fischer.

ERGEBNISSE:

Supermittelgewicht
Alexander Awdijan PS 4. R. Roman Vanicky

Schwergewicht
Alexander Kahl t.K.o. 1. R. Ladislav Slezak

Superweltergewicht
Alexander Abraham t.K.o. 4. R. Josef Balazs

Weltergewicht
Ante Bilic PS 6. R. Joseph Sovijus

Bantamgewicht
Alesia Graf PS 4. R. Julia Kulikova

Fliegengewicht
Julia Sahin PS 4. R. Oksana Romanova

Supermittelgewicht
Kavin Gebhard PS 4. R. Marian Varchol

Mittelgewicht
Arthur Abraham K.o. 2. R. Dave Nash




2003

27. Mai 2003

Couragierter Kumpeltyp

Supermittelgewichts-Boxer Kavin Gebhard aus Usingen soll bald schon größere Hallen füllen
Von Oliver Teutsch

HATTERSHEIM. Die erste Hattersheimer Boxnacht war ein Erfolg. Vor allem für die Jugendabteilung des Fußball-Landesligisten FC Eddersheim. Denn ihr kommt der Erlös der Veranstaltung zugute. Immerhin gute 4000 Euro, schätzt Organisator Hagen Seveke. Der Cutman des Sauerland-Boxstalls und Sponsor des FC Eddersheim lockte in dem ehemaligen Schwergewichtler Axel Schulz gar Prominenz in die Karl-Eckel-Halle. Der war vor allem von Kavin Gebhard angetan. "Aus dem kann was werden", urteilte Schulz über den 22 Jahre alten Usinger.

Vom Ringsprecher als "Rohdiamant", der sicherlich bald die Hallen füllen wird," angekündigt, bot Gebhard eine überzeugende Vorstellung in seinem zweiten Profi-Kampf. In dem auf vier Runden angesetzten Duell im Supermittelgewicht gegen den Neuwieder Frank Kary marschierte er permanent nach vorne. So couragiert, dass er ab und an die Deckung vernachlässigte. Dennoch siegte Gebhard gegen den 30 Jahre alten Rechtsausleger deutlich nach Punkten.

Gebhards Trainer und Förderer, Horst Gauß, war allerdings nur bedingt zufrieden mit seinem Athleten. "Er muss taktischer boxen, muss seinem Gegner den Weg abschneiden, ihn besser stellen", kritisierte Gauß. Dennoch ist der Coach von den Fähigkeiten des gebürtigen Bad Homburgers überzeugt.

Sechs Tage in der Woche trainiert Gehhard zur Zeit für seine Karriere. Meist in Neu-Isenburg, ein bis zwei Mal wöchentlich in Gießen. Nach seinem zweiten Sieg im zweiten Kampf werden nun weitere vier bis sechs Aufbauduelle folgen. In denen soll Gebhard sich, so hätte Gauß es gerne, für den Sauerland-Boxstall anbieten. Im kommenden Jahr wäre dann vielleicht ein Kampf um die deutsche Meisterschaft möglich. Gebhard selbst verschwendet noch keinen Gedanken daran. "So weit sind wir noch nicht. Ich muss erst mal schauen, dass ich die nächsten Kämpfe gut bestreite, und mich so für höhere Aufgaben empfehlen, sagt er.

Vorsichtig ist der Boxer geworden. Im November 1999, als 19-Jähriger, war er bereits einmal hochgejubelt worden. Seinerzeit hatte er bei einem Bundesliga-Kampf für den CSC Frankfurt den deutschen Meister Harald Geisler bezwungen und so den Sieg der Sachsenhäuser gegen den BC Magdeburg sichergestellt. Was folgte, war ein Abstieg auf Raten: Probleme mit den Gesetzeshütern, schlechte Kämpfe, keine Perspektive im Amateurlagen.

Es hat sich niemand mehr um ihn gekümmert", sagt Gauß, der Gebhard mittlerweile auch finanziell unterstützt und für das größte Talent seiner Trainerlaufbahn hält. Gebhard lebe jetzt solide, habe keine Flausen mehr im Kopf, sei zwar sensibel, aber auch sehr ehrgeizig. Im Ring müsse er nur noch ein bisschen professioneller werden, da ist er noch zu sehr der Kumpeltyp", sagt Gauß.

Nach seiner Vision soll Gebhard mit Hilfe des Sauerland-Boxstalls aufgebaut werden und in ein bis zwei Jahren die Frankfurter Ballsporthalle oder die Offenbacher Stadthalle füllen. Am Wochenende war immerhin schon mal die Hattersheimer Karl Eckel-Halle ausverkauft.

(Quelle:Homepage von Kavin Gebhard)

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25.05.2003

Willi Fischer gewinnt durch technischen K.o. in der zweiten Runde


Am Samstagabend traf der Schwergewichtler Willi Fischer aus Frankfurt am Main in Hattersheim auf den Berliner Gene Pukall. In der restlos ausverkauften Karl-Eckel-Halle siegte Fischer vor 1.300 Zuschauern durch technischen K.o. in der zweiten Runde. In seinem nächsten Kampf wird der 30-Jährige am 14. Juni gegen Andreas Sidon in Magdeburg um die Deutsche Meisterschaft im Schwergewicht boxen.

Fischer setzte, nachdem er durch zwei Treffer von Pukall wachgerüttelt worden war, seinen 28-jährigen Kontrahenten in dem Aufeinandertreffen schon in der Anfangsphase unter Druck. Nachdem er den Berliner zweimal mit einer rechten Geraden zu Boden geschickt hatte und sein Kontrahent einen schweren Cut am linken Auge zu beklagen hatte, beendete Ringrichter Kurt Stroer aus Nastätten das ungleich gewordene Ringgefecht in der zweiten Runde.

Willi Fischer feierte damit seinen 31. Sieg im 36. Profifight. Dem stehen ein Unentschieden und vier Niederlagen des Schützlings von Walter Sternad gegenüber. Für Gene Pukall war es hingegen bereits die achte Niederlage im Profilager im 13. Kampf.

In weiteren Ringgefechten des Abends bezwang der 22-jährige Super-Mittelgewichtler Kavin Gebhard den Rechtsausleger Frank Kary aus Neuwied nach Punkten. In der gleichen Gewichtsklasse blieb der Greifswalder Sebastian Sylvester (22) gegen den Polen Przemyslaw Miszew nach Punkten erfolgreich. Der 25-jährige Super-Mittelgewichtler Alexander Awdijan verließ den Ring gegen Gabriel Botos als Punktsieger. Cruisergewichtler Alarim Uysal erboxte einen Punkterfolg über Pavel Cirok. Im Schwergewicht bezwang der Stuttgarter Alexander Kahl (26) den Tschechen Pavel Vanacek durch K.o. in Runde zwei.
(Quelle: www.boxen.com)


 

www.hattersheimer-boxnacht.de